Pressemeldung des SV NRW: Rückendeckung für Neuanfang im Deutschen Schwimm-Verband - Landesschwimmverbände stützen Kandidatenteam 

28.10.2016 - Duisburg/München/Heidelberg - Beim diesjährigen Verbandstag des Deutschen Schwimm-Verbandes in Leipzig wird Christa Thiel  nach 16 Jahren als Präsidentin  nicht mehr antreten. Ihr nachfolgen wollen der bisherige Vizepräsident Vico Kohlat, die Leiterin der Fachsparte Schwimmen Gabi Dörries und seit gestern auch der Vorsitzende des Hamburger Schwimmverbandes Dietmar Schott. Kohlat hat bisher nur seine Kandidatur bekannt gegeben, Dörries und Schott hingegen jeweils ein vollständiges Team präsentiert.

 

Die Software-Unternehmerin Dörries erklärte bereits im Juli ihre Absicht und hat ein Team und Rahmenkonzept präsentiert, mit dem sie den DSV sportlich und strukturell erfolgreich aufstellen will. Neben ihr selbst als Präsidentin werden für die Vizepräsidentenämter Andrea Thielenhaus für den Bereich Finanzen, Wolfgang Hein für den Bereich Verbandsentwicklung und Clemens Stewing für den Bereich Recht kandidieren. 

Dieses Team erhält schon vor dem am 05.11. stattfindenden Verbandstag breite Rückendeckung. Neben den Vorzeigeathleten Britta Steffen, Thomas Lurz und Paul Biedermann haben auch die Landesschwimmverbände aus Baden, Bayern und Nordrhein-Westfalen ihre Unterstützung zugesagt. 

„Wir wissen um die Herkulesaufgabe, die dem neuen Team bevorsteht“, so die Präsidentin des größten DSV-Mitgliedsverbandes aus NRW, Claudia Heckmann. „Das neue Team wird viel aufzuarbeiten haben um konstruktive Aufgabenkritik vornehmen zu können und Transparenz in die Haushalts-, Vertrags- und Finanzlage  zu bringen. Wir sind fest davon überzeugt, dass das von Gabi Dörries vorgeschlagene Team dies leisten kann und sagen bereits jetzt zu, ein konsequentes Vorgehen dieses neuen Präsidiums bei der Neustrukturierung des Verbandes ausdrücklich zu unterstützen.“ Wichtig sei hierbei vor allem, dass Gabi Dörries neue unverbrauchte Personen in ihrem Team hat, welche frische Impulse setzen und sich nicht über ihre Funktionen sondern die Erfüllung der damit verbundenen Aufgaben definieren. Für die Zukunft des DSV ist es von besonderer Bedeutung, die auch im Nachgang zu den Olympischen Spielen heftig kritisierten Strukturen nicht nur im Sport, sondern auch in der internen Organisation und Kommunikation unter einer neuen Verbandsführung grundlegend positiv zu verändern. Dies schließt aus Sicht der unterstützenden Verbände auch ein, die für die bevorstehenden Änderungen  notwendigen finanziellen Lösungen mit dem neuen Präsidium zu erarbeiten. 

Die drei Verbände stellen rund 49 % der Delegierten. Weitere 10 % der Delegierten stellt der Landesschwimmverband Niedersachsen, dessen Präsident Wolfgang Hein im Team um Gabi Dörries ist. Das sich schon heute durch eine besondere Nähe zu den Sportlern auszeichnende Team kann somit von breiter Unterstützung ausgehen.